Physikalische Therapie

Einer der Schwerpunkte von rehalife e.V. sind innovative Technologien und Konzepte der physikalischen Therapie. Diese gut untersuchten Behandlungsverfahren nutzen unterschiedliche physikalische Reize mit dem Ziel, spezifische biologische und physiologische Gewebewirkungen hervorzurufen. Entscheidend für die Art der Wirkung sind dabei die physikalischen Charakteristika wie Energieart, Intensität, Frequenz, Art der Applikation, einzelne und gesamte Expositionszeit (Dosierung) sowie Kombinationen mit anderen Behandlungsformen.

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Physiotherapie / Krankengymnastik Steglitz

Berlin Steglitz,
Schloßstraße 110

Unsere Therapieformen

Tiefenoszillation

Tiefenoszillation wirkt durch gezielte Resonanzschwingungen des Gewebes. Ein spezieller Aufbau ermöglicht unter Nutzung von elektrostatischer Anziehung und Reibung, das behandelte Gewebe sowohl an der Hautoberfläche als auch in der Tiefe (bis zu 8 cm) in angenehme mechanische Schwingungen zu versetzen. Die Therapie kann mit Vinyl-Handschuhen durch einen Therapeuten erfolgen und erlaubt dadurch eine Kombination mit manuellen Therapieformen.

Der Therapeut bestimmt mit seinen Händen den Druckgradienten der Behandlung, die Geschwindigkeit sowie die Richtung der Bewegungen. Diese Anwendungsform kommt insbesondere bei Lymphödemen in Kombination mit der manuellen Lymphdrainage (MLD), im Rahmen der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) wie auch bei flächigen Massagebehandlungen zum Einsatz. Zur lokalen Behandlung von Wunden, Traumata oder Trigger- und Schmerzpunkten, wie etwa beim Fibromyalgiesyndrom, kann die Therapie auch mittels spezieller Handapplikatoren in unterschiedlichen Größen verabreicht werden.

Elektrotherapie

Bei der Elektrotherapie werden über Elektroden gezielt Ströme im Gewebe appliziert. Die Ströme können durch unterschiedliche Mechanismen zu einer Schmerzreduktion beitragen. Eine weitere Anwendung der Elektrotherapie ist die Beeinflussung der Durchblutung und Steigerung des lokalen Metabolismus durch Verbesserung kapillarer Diffusion. Ferner lassen sich motorische Nerven und Muskulatur differenziert stimulieren. Frequenzen bis 25 Hz rufen Einzelzuckungen und damit „Schüttelungen“ mit muskelrelaxierender Wirkung hervor. Mittlere Frequenzen (50-70 Hz) führen zu tetanischen Kontraktionen und werden als „Schwellströme“ zu Tonisierung, Atrophieprophylaxe und ergänzender Muskelkräftigung (Sport) genutzt. Bei peripheren Paresen wirken Einzelimpulse geeigneter Länge (0,1-1000 ms) atrophieprophylaktisch und bahnungsfördernd (funktionelle Stimulation).

Ultraschalltherapie

Ultraschalltherapie zählt zu den gängigen Behandlungsformen der physikalischen Therapie. Sie wird aufgrund ihrer vielschichtigen Wirkungen der Mechanothermotherapie zugeordnet.

Je nach Parameterwahl und Dosierung steht bei der Ultraschallbehandlung eine thermische Wirkung (Wärmeentwicklung an reflektierenden Grenzschichten, z.B. Knochen, Gelenke) oder eine Mikromassage im behandelten Gewebesegment im Vordergrund. Therapeutischer Ultraschall wird u.a. mit den Zielen Durchblutungsförderung, Beschleunigung von Stoffwechselfunktionen (Mikrozirkulation, Diffusionsvorgänge), Erhöhung der Dehnbarkeit von Bindegewebsstrukturen (Kollagenfasern), Schmerzreduktion und muskuläre Detonisierung eingesetzt.

Lasertherapie

Bei der Lasertherapie kommen athermische therapeutische Low Level Laser (Infrarotdiodenlaser) zum Einsatz. Diese zeichnen sich gegenüber anderen Laserarten durch ihre gute Eindringtiefe und hervorragende biostimulative Wirkung aus. Lasertherapie wird der Lichttherapie und ihren vielfältigen, komplexen photobiologischen Effekten zugerechnet.

Anwendungen erfolgen mit den Zielen einer Verbesserung des zellulären Energiehaushalts sowie antiphlogistischen, mikrozirkulatorischen und gewebereparativen Wirkungen. Für Tender Points, Trigger Points, Paraspinalpunkte sowie zur Laserpunktur wird ein punktgenauer Laserpen verwendet. Bei größeren Flächen wie etwa bei Traumata, Gelenkerkrankungen oder dermatologischen Indikationen empfiehlt sich der Einsatz einer großflächigen Laserdusche.

Stoßwellentherapie

Durch Stoßwellen wird der lokale Stoffwechsel verbessert und die lokale Durchblutung gesteigert, wodurch entzündetes oder geschädigtes Gewebe schneller regenerieren kann. Auch schmerzhafte Kalkablagerungen in Gelenken können mit der Stoßwellenbehandlung gelöst werden, sodass sie mit der Zeit vom Körper aufgenommen und über das Lymphsystem abtransportiert und ausgeschieden werden können.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Behandlung von Triggerpunkten. Trigger sind verdickte, schmerzempfindliche Stellen an Muskeln und Sehnen. Oft sind sie die Ursache für Schmerzen, die nicht unbedingt in der Nähe des Triggerpunktes auftreten müssen, sondern in ganz anderen Körperregionen (Ferntrigger) lokalisiert sind.

Mikrowellentherapie

Mikrowellen (2450 MHz) sind durch Strahlung wirkende hochfrequente elektromagnetische Wellen, die im Gewebe direkt absorbiert und in Wärme umgewandelt werden (Konversion). Unterschiede zu anderen Thermotherapien bestehen im spezifischen Wärmeverteilungsspektrum, welches sich durch die Frequenzabhängigkeit (Materialkonstante) unterschiedlicher Gewebe ergibt. Da Mikrowellen an Grenzschichten des Gewebes starke Reflexion erfahren (besonders bei dicker Haut und subkutanem Fettgewebe), können vor allem oberflächliche Strukturen bis hin zu muskulärem Gewebe erreicht werden. Zu den gewünschten Sekundärwirkungen der Wärmetherapie zählen hyperämisierende, analgetische und antiphlogistische Wirkungen bei chronisch proliferativen Entzündungen, muskuläre Detonisierung und Viskoseelastizitätsveränderungen kollagenen Bindegewebes sowie der Synovia.

Magnetfeldtherapie

Therapien mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) werden in der Regel mit strom-durchflossenen Drahtspulen verabreicht, innerhalb derer ein Magnetfeld entsteht. Durch Pulsen der Ströme wird das Magnetfeld zeitlich veränderlich. Bei ausreichender Dosierung werden dadurch im gut leitenden Gewebe elektrische Wirbelfelder induziert. Anerkannte Anwendungsbereiche von PEMF sind Knochenbruchheilung, degenerative Gelenkerkrankungen und Wundheilung.

Elektrodenlose Elektrotherapie

MAGCELL® ist eine neue, auf rotierenden Permanentmagneten basierende Gerätetechnik mit starkem alternierendem Magnetfeld. Die Feldstärke liegt mit einem Wert von 0,105 Tesla allerdings um ein Vielfaches höher als bei handelsüblichen Magnetfeld- Therapiegeräten mit Spulen oder Matten. Folgende Wirkungen der elektrodenlosen Elektrotherapie mit MAGCELL® sind durch klinische Studien hoher methodischer Qualität dokumentiert: Schmerzreduktion und Bewegungsförderung vor allem bei Kniearthrose, substantielle Mikrozirkulationsverbesserung sowie Reduktion sensorischer Neurotoxizitäten (Polyneuropathien) infolge von Chemotherapie.

Extensionstherapie

Die Extension der Lenden- oder Halswirbelsäule erfolgt in horizontaler Lage auf einer speziellen Liege. Eine sehr exakte Dosierung ist durch die Anwendung eines entlastenden, intermittierenden und pulsierenden Zuges möglich. Durch den sanften, einschleichenden Zugkraftanstieg werden psychogene Gegenreaktionen vermieden. Außerdem wird in den Entspannungsphasen ein Minimalzug aufrechterhalten und somit das Gelenk über die gesamte Behandlung dauerhaft entlastet.

Ein Mikrowellengerät fährt zeitgleich exakt unter dem Extensionsbereich hin und her. Die elektromagnetischen Wellen werden im tieferliegenden, wasserhaltigen Gewebe direkt in Wärme umgesetzt (Konversion) und wirken zusätzlich relaxierend und stoffwechselfördernd auf die die Wirbelsäule umgebenden Strukturen bei gleichzeitiger Durchblutungsförderung.

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